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Erfahrungsberichte Erfahrungsberichte unserer Kunden mit der EFOY-Brennstoffzelle
Auf diesen Seiten haben unsere Kunden das Wort. Hier berichten sie über ihre Erlebnisse mit der EFOY-Brennstoffzelle im In- und Ausland, in alltäglichen und außergewöhnlichen Situationen und in unterschiedlichen Anwendungen.
Aber lesen Sie selbst!
Erfahrungsbericht aus der "Jagd in Bayern" Ausgabe 9/2008
Strom für meine Jagdhütte – ein Erfahrungsbericht
Um es gleich vorweg zu nehmen: es geht auch ohne Strom. Ich bin viele Jahre in meiner Jagdhütte mit meinem Holzofen, Laternen und einem Batterieradio sehr gut zurecht gekommen. „Bewaffnet“ mit meiner Stirnlampe habe ich lange Zeit die Nacht zum Tag gemacht, bzw. – um ehrlich zu sein – dies versucht. Gerade im Frühjahr und Herbst, wenn die Sonnenstunden gezählt sind, hatte ich immer wieder Müh und Not, alle Tätigkeiten wie Holzhacken, Reparaturarbeiten in und um die Hütte und alle anderen anfallenden Tätigkeiten noch bei Helligkeit zu erledigen. Ausserdem wollte ich auf gar keinen Fall die Jagd hinten anstellen. Ebenso hätte ich oft gerne eine Kühlung für Lebensmittel gehabt. Im Laufe der Zeit wurde mein Wunsch nach Strom immer stärker. Das Problem dabei: meine Hütte liegt hoch in den Bergen und es gibt weit und breit keinen Stromanschluss.
Eine energiesparende 12 V-Kühlbox braucht über 24 h ca. 1000 Wh Strom (ca. 85 Ah). Dazu wollte ich noch elektrisches Licht und die Möglichkeit, mein Radio, meine Wetterstation und mein Handyladegerät zu betreiben. Mit einer mittelgroßen Batterie konnte ich meinen Bedarf also maximal einen Tag decken. Das war mir zu wenig.
Eine Alternative ist ein Solarmodul, das bei schönem Wetter Strom in die Hüttenbatterie liefern kann. Meine Hütte liegt aber so eng an eine Bergwand geschmiegt, dass dort nur wenige Stunden am Tag direktes Sonnenlicht auf das Modul scheinen könnte. Und in Schlechtwetterphasen oder im Winter käme überhaupt kein Strom in die Hütte. Ein Generator kam für mich von vorneherein nicht in Frage. Er ist laut, vertreibt das Wild und stinkt – überhaupt nicht das, was ein naturverbundener Mensch hoch oben am Berg um sich haben möchte.
Über Freunde, die ein Reisemobil besitzen und ähnliche Stromprobleme unterwegs kennen, habe ich dann von einer neuen Stromversorgungslösung erfahren. Meine Freunde haben eine EFOY-Brennstoffzelle von SFC Smart Fuel Cell in ihrem Reisemobil. Diesen umweltfreundlichen, leichten und leisen Stromerzeuger vertreibt das Unternehmen auch für Jagd-, Alpen- und Ferienhütten, wo er rund um die Uhr und bei jedem Wetter vollautomatisch sicherstellt, dass immer Strom in der Batterie ist. Das wollte ich sofort ausprobieren und habe mir dazu eine EFOY 1600 besorgt. Die Brennstoffzelle gibt es in vier Leistungsstärken mit einer Ladekapazität von 600 bis 1600 Wh bzw. 50 bis 130 Ah pro Tag. Bei meinem errechneten Verbrauch gibt mir die EFOY 1600 mit einer Ladeleistung von 1,6 kWh pro Tag also noch den gewünschten Extrapuffer für Licht, Radio und Wetterstation. Die EFOY wird direkt an die Batterie angeschlossen und überwacht kontinuierlich deren Ladezustand. Sinkt er durch die Stromabgabe an die Verbraucher unter eine definierte Schwelle, schaltet sich die EFOY automatisch an und lädt die Batterie auf. Ist sie wieder voll, schaltet die EFOY ebenso automatisch zurück in den Standby-Modus.
Betrieben wird die EFOY-Brennstoffzelle mit dem flüssigen Energieträger Methanol, einem Alkohol, den es bei der BayWa in TÜV-geprüften 5 und 10-Literkanistern gibt. Eine 10 l Tankpatrone enthält fast 10 kWh Strom, genauso viel wie 270 kg Batterien! Damit habe ich für 6 Tage Strom in einem kleinen Kanister auf der Hütte und brauche mir keine Gedanken mehr zu machen, ob am Ende des Wochenendes noch genügend Kapazität in der Batterie ist, um meine Kühlbox zu betreiben.
Die Installation der EFOY-Brennstoffzelle in meiner Hütte war mit der beiliegenden Einbauanleitung problemlos zu bewältigen (ganz im Gegenteil zum Hochschleppen der Batterie– dagegen waren die EFOY selbst und die Tankpatrone mit jeweils nur 8kg echte Leichtgewichte). Laut Auskunft des Herstellers kann die EFOY auch mit einer bereits vorhandenen Solaranlage kombiniert werden. In dieser Kombination schaltet sie sich dann nur ein, wenn die Solaranlage bei schlechtem Wetter keinen Strom mehr liefert. Die BayWa bietet zudem pünktlich zum diesjährigen Landwirtschaftsfest in München eine komplett mit EFOY-Brennstoffzelle, Batterie und Tankpatrone ausgestattete Jagdhütte an.
Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Hüttenstromversorgung. Bis auf das gelegentliche Auswechseln der Tankpatrone brauche ich mich um überhaupt nichts zu kümmern und habe trotzdem immer Strom. Die EFOY ist wartungsfrei. Ich kann frei entscheiden, wie lange Fin (mein Hund) und ich auf der Hütte bleiben wollen, Wetterstation und Radio fallen nicht mehr wegen leerer Batterien aus und wenn ich nachts raus muss, brauche ich einfach nur das Licht anschalten und nicht mehr lange nach den Zündhölzern für die Laterne suchen,– jetzt ist es da oben fast so komfortabel wie bei mir zu Hause. Nicht dass ich das bräuchte, aber schön ist es schon.
Günter Hörger, Siegertsbrunn
